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O2 startet Internetdrosselung im Oktober

Quelle: © Trueffelpix - Fotolia.com

Bereits im Frühjahr 2013 gerieten die Telekompläne zur Drosselung des Internets in die Kritik und die Bearbeitung entsprechender Pläne wurde zunächst auf 2015 verschoben.
Nun beginnt die O2 Telefónica am 1. Oktober 2014 als erster großer Provider damit, ihre Verbindungen zu drosseln.

Um die Thematik der Internetdrosselung ranken sich im Internet weitreichende Diskussionen. Die Anbieter argumentieren damit, dass immer mehr Nutzer immer größere Datenmengen durchs Netz jagen würden, wodurch dessen Kapazitäten mehr und mehr an ihr Limit getrieben würden.

Dementsprechend spricht O2 auch nicht von einer „Drosselung“, sondern von einem „Fair-Use-Vorteil“. Der Gedanke hinter der Argumentation: Internet-Vielnutzer würden gedrosselt bzw. müssten Zusatzvolumen kaufen, damit Wenig- oder Normalnutzer noch etwas von der Bandbreite abbekämen.

Den entsprechenden „Fair-Use-Vorteil“ führt O2 bereits seit dem 17. Oktober 2013 in Neuverträgen an.
Nutzer eines ab diesem Datum abgeschlossenen M- oder L-Pakets erwartet nun eine Drosselung der DSL- Rate von 8.000, bzw. 16.000 Kbit/s auf 2.000 Kbit/s. Allerdings erst, wenn sie drei Monate in Folge mehr als 300 GB heruntergeladen haben. Ab dann gilt für den Folgemonat eine Volumengrenze von 300 GB, bevor die Bremse zugeschaltet wird.
Anschließend kann man für 4,99 Euro 100 GB Volumen dazukaufen oder für 14,99 Euro wieder ohne jede Volumengrenze Daten herunterladen.

Zum aktuellen Zeitpunkt ist das Volumen von 300 GB noch großzügig bemessen. Der Durchschnittsverbrauch im Monat liegt bei etwa 22 GB. Da eine Stunde HD-Material mit etwa 1 GB zu Buche schlägt, ließen sich mit 300 GB wenigstens 300 Stunden HD-Filme aus dem Netz streamen.
Langfristig betrachtet dürfte es bei dem Volumen dennoch eng werden. Sowohl Übertragungsgraten als auch Datenmengen steigen stetig an. Gerade im Filmbereich setzen sich hochauflösende Formate immer weiter durch. Neben Full HD hat der amerikanische VOD Anbieter Netflix als erster damit begonnen, Filme in 4K Auflösung anzubieten. Hier drückt ein einzelner Spielfilm bereits mit gut 80 bis 120 GB aufs Volumen. Zwar sind selbst die deutschen Übertragungsgraten dem noch nicht gewachsen, sollte es jedoch einmal so weit kommen, wäre das Volumen von 300 GB deutlich schneller aufgebraucht.

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Marco Mewes | 08.07.2014 11:45
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