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Neues SEPA Verfahren tritt in Kraft – letzte Schonfrist für Privatkunden

Quelle: © Thorben Wengert - Fotolia.com

Seit dem 1. August 2014 gelten neue Regeln bei europäischen Überweisungen. Damit ist der neue europäische Zahlungsraum SEPA (Single Euro Payments Area – Einheitlicher Euro-Zahlungsraum) endgültig in Kraft getreten. Damit werden in 34 Ländern (Auch außerhalb der Euro-Zone) einheitliche bargeldlose Zahlungen ermöglicht.

Der nun gestartete SEPA-Standard besteht vor allem aus der neuen IBAN, welche die Kontonummer ersetzt, und der BIC, der für die Bankleitzahl eingeführt wurde.

Formell wurde das neue Lastschriftverfahren bereits am 1. Februar eingeführt, doch galt bis zum 1. August noch eine Übergangsfrist, in der Kreditinstitute auch Überweisungen im Altformat akzeptieren durften.

Allerdings gilt die nun eingetretene Ausschließlichkeit der IBAN Nummern noch nur für Kreditinstitute und geschäftliche Konten!
Privatkunden haben noch eine etwas längere Schonfrist: Bis zum 1. Februar 2016, also noch 18 Monate, können diese bei nationalen Überweisungen auch die alten Kontonummern und Bankleitzahlen angeben. Sie werden von den Banken automatisch durch IBAN und BIC ersetzt. Ab dem 1. Februar 2016 allerdings müssen ausnahmslos alle Kunden ihre Überweisungen mittels der IBAN durchführen.

Da die IBAN deutlich länger als die bisherige Kontonummer ist (sie besteht aus der alten Kontonummer, der Bankleitzahl, und einer Prüfnummer), empfehlen Verbraucherschützer, die IBAN in Viergruppen aufzuteilen. So lasse sie sich leichter merken und Fehler vermeiden. Dasselbe Verfahren wird bereits seit Jahren erfolgreich bei Kreditkartennummern angewandt. Viele Überweisungsträger teilen die IBAN-Fläche daher auch in Viererblöcke auf.

Übrigens: Angst davor, dass das Geld nach einem Zahlendreher den falschen Leuten in die Hände fällt, muss man nicht haben. Die Prüfnummer dient dazu, die in der IBAN kombinierte Kontonummer und Bankleitzahl auf ihre Korrektheit zu überprüfen. Kommt es hier zu Diskrepanzen, geht die Überweisung nicht raus.

Sollte man als Kunde allerdings eine zwar falsche, aber rechtmäßig existierende IBAN eingeben, so trägt man selbst die Verantwortung. Die Bank muss dann allerdings helfen, indem sie den Empfänger des Geldes preisgibt. So kann man sich an diesen Wenden und um Rückgabe des Geldes bitten.

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Marco Mewes | 05.08.2014 13:29
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