Kennen Sie Rabattwelt?
Deals & Gutscheine
shopwelt.de Newsletter?
Weitere Vergleiche

› KFZ-Versicherungen...
› Strom-Tarife...
› Gas-Tarife...
› DSL-Tarife...
› Mobilfunk-Tarife...

"Mein Ein für Alles": eBay - 20 Jahre nach Gründung

Am 4. September 1995 begann die Erfolgsgeschichte von eBay und seines Gründers Pierre Omidyar, dem damals 28-jährigen iranisch-amerikanischen Informatiker.

Die Geschichte von eBay begann mit einem kaputten Laser-Pointer. Das war der Artikel, der am 4. September auf der Website „AuctionWeb“ von Pierre Omidyar eingestellt wurde. Einige Tage später gab es den ersten Zuschlag - für 14,83 Dollar. Der verdutzte Omidyar fragte den Bieter zur Sicherheit, ob ihm bewusst sei, dass er gerade ein defektes Gerät ersteigert habe. Aber alles passte: Der Käufer war ein Sammler kaputter Laser-Pointer.

Bis Ende 1995 wurden auf „AuctionWeb“ bereits rund 10.000 Angebote gezählt. Als sein Internet-Provider wegen des damit verbundenen Datenverkehrs die Monatsgebühr von 30 auf 250 Dollar erhöhte, begann Omidyar, von erfolgreichen Verkäufern einen Anteil zu fordern – 5 Prozent des Erlöses für Artikel unter 25 Dollar und 2,5 Prozent für teurere. Im Februar 1996 nahm er schon mehr als 250 Dollar ein.

Die Plattform wuchs in dem Maße, wie sich der Computer verbreitete. Eher langsam, denn, im gesamten Jahr 1995 wurden auf der ganzen Welt gerade einmal 60 Millionen PC's verkauft. Omidyar konnte das Geschäft daher zunächst alleine betreiben. Erst 1996 stellte er den ersten Mitarbeiter für die Bearbeitung der Auktionsgebühren ein. Sein Name ist Chris Agarpao und er arbeitet heute noch bei eBay.

Im Jahr 1997 benannte Pierre Omidyar seine Plattform um in eBay. Parallel darzu führte er das Bewertungssystem für Käufer und Verkäufer ein. Rund 200.000 Auktionen liefen jeden Monat auf der Plattform und der millionste Artikel kam unter den digitalen Hammer: eine Spielzeug-Figur aus der Sesamstraße.

Im März 1998 übernahm Meg Whitman die Führung von eBay. Sie war für den äußerst erfolgreichen Börsengang im Herbst 1998 verantwortlich und baute eBay von einem Unternehmen mit 30 Mitarbeitern zu einem Konzern mit rund 150.000 Angestellten aus. Für 18 Dollar plazierte eBay damals seine Aktien. Noch am ersten Handelstag schoss der Kurs auf mehr als 47 Dollar empor und Pierre Omidyar wurde mit einem Schlag zum Milliardär.

Anfang 1999 gründete Oliver Samwer mit seinen Brüdern den eBay-Klon Alando. Sie verkauften bereits ihn bereits nach wenigen Monaten für 43 Millionen US-Dollar an eBay. Das war der Startschuss von eBay in Deutschland. eBay erreichte damals die Marke von zehn Millionen registrierten Mitgliedern auf der ganzen Welt. Heute sind es 157 Millionen aktive Käufer und Verkäufer.

Seit der Gründung geht es bei eBay stetig bergauf. Im 2. Quartal 2015 lag der Umsatz bei 4,4 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn bei 931 Millionen US-Dollar. Aktuell herrscht jedoch Unsicherheit, wie sich die Zahlen nach der PayPal-Trennung im Juli 2015 weiter entwickeln werden.

Seit dieser Aufspaltung muss eBay nun den harten Wettbewerb im Online-Handelsgeschäft ohne den steten Finanz-Zufluss aus dem profitablen Paypal-Geschäft bestehen. Dessen Gewinne waren unter anderem eine wertvolle Stütze, als der milliardenschwere Zukauf von Skype tiefe Löcher in die eBay-Bilanz geschlagen hatte.

Fehler melden!
Artikel mit Freunden teilen
shopwelt.de - Team | 04.09.2015
Weitere interessante Artikel
Newsletter:
* Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben! Alle Preise inkl. MwSt.
© 2016 Copyright by eVendi GmbH & Co. KG