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Jetzt ist es amtlich: Am 1. November erfolgt die Zerschlagung von Hewlett-Packard

Der Technologiekonzern Hewlett-Packard, der einst das Computergeschäft mit aus der Taufe gehoben hatte und lange Zeit der größte PC-Hersteller der Welt war, wird in zwei Organisationen aufgespalten.

Das Geschäft mit PCs und Druckern wird dann in ein eigenständiges Unternehmen namens HP Inc. ausgelagert. In der anderen werden unter dem Namen Hewlett Packard Enterprise der Verkauf von Computerservern, von Ausrüstung zur Datenspeicherung, Software, Beratertätigkeiten und anderen Diensten für die Technologie-Abteilungen von Unternehmen gebündelt werden.

Angesichts des scharfen weltweiten Wettbewerbs und langsameren Wachstums scheint sich die schiere Größe einer Firma in den Augen der Investoren zunehmend in einen Negativfaktor zu verwandeln. Die Prämisse “groß ist gleich besser” - besser für die Chefs, die ihre Firmen ausweiten, und besser für die Anleger, die nach Schutz vor plötzlichen Marktumschwüngen suchen - hatte in Amerika lange Zeit Bestand. Doch diese Rechnung geht nicht mehr auf. Auf den Erbauern großer Unternehmensreiche lastet ein ganz neuer Druck. Investoren drängen darauf, sich von langsamer wachsenden Bereichen zu trennen und die Bemühungen ganz auf die Geschäfte zu konzentrieren, die mehr versprechen.

„Die beiden Firmen werden jeweils einen völlig verschiedenen Kurs verfolgen“, erklärte Konzernchefin Meg Whitman. „Das neue PC- und Druckergeschäft namens HP Inc. soll die Liquidität beisteuern, die für die Rendite an die Aktionäre vorgemerkt werden soll. Die zweite Firma, die Hewlett-Packard Enterprise, soll sich auf das Wachstum konzentrieren. Um zu wachsen, setze man auf Zukäufe und eine höhere Schlagzahl bei den Investitionen in neue Produkte“, führten HP-Führungskräfte aus.

Zum letzten Mal hat der Technologiekonzern Hewlett-Packard nun als einheitliches Unternehmen Bilanzen vorgelegt. Hieraus ist der deutliche Umsatzrückgang mit Druckern und Zubehör zu erkennen, nämlich um weitere 9 Prozent. Noch schlecher ist es um die PC-Sparte bestellt, hier ging der Umsatz um 13 Prozent weiter nach unten. Hewlett-Packard hat 20 Prozent weniger Desktop-Systeme verkauft und auch der Abverkauf der Notebooks ging um 3 Prozent zurück.

Unter Betrachtung der Geschäftszahlen des Gesamtkonzerns wurde der 'Kuchen' direkt in der Mitte geteilt. Die Umsätze der beiden Teile liegen derzeit etwa auf gleichem Niveau. Was die Ausgangpositionen beider Unternehmen betrifft, sind diese grundverschieden. Währen die Konzernschefin Meg Withman die Zukunftsaussichten von Hewlett Packard Enterprise in den höchsten Tönen angepriesen hat, fielen ihr zu HP Inc. lediglich altbekannte Phrasen wie "ein herausfordernder Markt" und "ein schwieriges Geschäftsumfeld" ein.

Da ist es nicht verwunderlich, dass Witman Hewlett Packard Enterprise zukünftig als Chefin leitet, wohingehend sie bei HP Inc. lediglich einen Sitz im Aufsichtsrat übernimmt.

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shopwelt.de - Team | 25.08.2015
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