Kennen Sie Rabattwelt?
Deals & Gutscheine
shopwelt.de Newsletter?
Weitere Vergleiche

› KFZ-Versicherungen...
› Strom-Tarife...
› Gas-Tarife...
› DSL-Tarife...
› Mobilfunk-Tarife...

Hilfe im Sicherheitsdickicht: Passwort-Manager

Quelle: © igor - Fotolia.com

Wer heutzutage auch nur durchschnittlich viel im Netz unterwegs ist, kennt das Passwort-Desaster: Facebook, Twitter, Xing, eBay, PayPal, Email-Konten, Online-Banking, Amazon, Hobby-Foren, Steam, Origin, Uplay, Datenbanken, Free-to-Play-Spiele oder Benutzerkonten bei Nachrichtenseiten – bis zu 50 Passwortstellen muss der durchschnittliche Nutzer heute im Internet verwalten. Einige davon sind sensibler als andere, dennoch kann es unangenehm werden, wenn an alle Stellen dasselbe oder ähnliche Passwörter genutzt werden.
Denn dann reicht schon die Schwachstelle im Hobbyforum, und Fremde können Zugang zu PayPal oder Facebook ergattern.

Die Faustregel für sichere Passwörter steht allerdings im direkten Gegensatz zur menschlichen Merkgewohnheit: Wenigstens 12 Zeichen soll es lang sein, lieber noch mehr. Dazu eine zufällige Mischung aus Klein- und Großbuchstaben, Sonderzeichen und Ziffern. Je länger und zufälliger ein Passwort ist, desto schwerer ist es zu knacken – desto schwerer ist es aber auch zu merken. Und dann soll noch an jeder Stelle ein möglichst unterschiedliches Passwort gelten, das man alle sechs Monate ändert.
Nur Ausnahmetalente sind in der Lage, sich die insgesamt 20 bis 50 Zeichenmonster zu merken, die sich im täglichen Internetbetrieb anhäufen. Das führt dazu, dass die meisten Menschen eben doch an allen Stellen dasselbe Passwort nutzen – oder es höchstens durch minimale Änderungen variieren.

Um den Nutzern hier zu helfen, gibt es eine große Zahl sogenannter „Passwort-Manager“ entwickelt. Programme, die möglichst komplexe Passwörter möglichst komfortabel verwalten – und zwar an einer sicheren Stelle, an die so leicht kein Hacker herankommt.

Das Praktische an den meisten Programmen: Man muss sich nur noch ein einziges Passwort merken. Mithilfe eines Master-Passworts kann man auf die Datenbank zugreifen. In vielen Fällen füllen diese bei Bedarf die hinterlegten Felder zum Einloggen sogar selbsttätig aus.
Viele Programme bieten auch die Möglichkeit, automatisch und zufällig hochkomplexe Passwörter zu erstellen und diese abzuspeichern – praktisch etwa bei der Passworterneuerung alle paar Monate.
Außerdem sind viele der Programme auch für mobile Geräte verfügbar, so dass selbst von unterwegs auf die Sicherheitshelfer zugegriffen werden kann.

Neben kostenpflichtigen Angeboten wie etwa dem Passwort-Depot gibt es auch kostenfreie Varianten wie Password-Safe oder LastPass. Manche Programme, wie etwa RoboForm, oder auch LastPass, sind von überall nutzbar, lagern die hinterlegten Daten dafür allerdings auf einem, oft in den USA liegenden, Server. Hier muss jeder Nutzer selbst entscheiden, wie wohl er sich dabei fühlt.

Generell sind Passwort-Manager jedoch eine praktikable Möglichkeit, mehr Sicherheit zu schaffen und dennoch nicht den Überblick zu verlieren.

Fehler melden!
Artikel mit Freunden teilen
Marco Mewes | 11.08.2014 11:39
Weitere interessante Artikel
Newsletter:
* Preise können sich seit der letzten Aktualisierung erhöht haben! Alle Preise inkl. MwSt.
© 2016 Copyright by eVendi GmbH & Co. KG