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Filesharing: Warum Eltern eben nicht immer für ihre Kinder haften

Quelle: Fotolia © kebox

Eltern haften für ihre Kinder - das ist wohlbekannt. Doch nicht in allen Fällen ist dies so, insbesondere dann nicht, wenn der Nachwuchs selbst schon volljährig ist. So entschied kürzlich das Amtsgericht Bielefeld.

Bereits mehrfach flatterten Familien unvermittelt Klagen mit Forderungen nach Lizenzgebühren ins Haus. Der Vorwurf stets der gleiche: vom eigenen Internetanschluss des Beklagten sollen illegal Daten mit anderen Benutzern getauscht worden sein. Das Filesharing über diverse Tauschbörsen verletzt oftmals das Urheberrecht und zieht hohe Abmahnungssummen nach sich. Doch nicht jeder Beschuldigte ist haftbar zu machen.

In besagtem Fall aus Bielefeld wusste der beklagte Familienvater nichts von einem illegalen Vorgehen in seinem Haus. Er rechtfertigte sich damit, dass nicht er allein über Zugang zum betreffenden Internetanschluss verfüge. Auch seine Frau und sein volljähriger Sohn seien dazu berechtigt. Das Gericht entschied, dass es dem Familienvater nicht zuzumuten ist, seine Angehörigen zu überwachen , um einen rechtlichen Verstoß innerhalb der eigenen vier Wände zu verhindern. Der Schuldige war letztlich nicht auszumachen. Sowohl Mutter als auch Sohn stritten die Vorwürfe ab und zeigten sich ahnungslos über den abgemahnten Vorfall. Die Klage musste fallen gelassen werden, da der Schutz der Familie laut Grundgesetz über der Nachforschungspflicht des Beschuldigten steht.

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Katja Nachtigall | 22.10.2014 08:53
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