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Facebook: Social-Media-Riese führt Warnung vor staatlichen Hackerangriffen ein

Quelle: Facebook Security

Nach den Negativ-Schlagzeilen der vergangenen Wochen hat Facebook angekündigt, ihre Nutzer zukünftig durch ein zwei-Phasen-Login vor staatlichen Hackern schützen zu wollen. Handelt es sich hier um einen schlauen PR-Schachzug ? Oder ist es ein erstzunehmendes Serviceangebot ?

Vor etwas mehr als zwei Wochen hatte Facebook den Prozess vor dem EuGH gegen den Österreicher Max Schrems verloren mit dem Ergebnis, dass das Safe Harbor Abkommen für ungültig erklärt wurde. Die persönlichen Daten europäischer Internetnutzer seien in den USA nicht ausreichend vor dem Zugriff der Behörden geschützt, urteilten die Richter.

Jetzt kündigt Facebook an, ihre Nutzer künftig besser vor stattlicher Überwachung schützen zu wollen – und im gleichen Atemzug gibt das soziale Netzwerk selber Daten an den US-Amerikanischen Geheimdienst NSA weiter. Facebook hat diese tausendfache Zusammenarbeit mit der Regierung bereits zugegeben: Doch nicht die Namen, sondern lediglich die Zahl staatlicher Anfragen pro Land darf im Nachhinein veröffentlicht werden.

'Ein Schelm, wer da nicht böses denkt'

Facebook schickt seinen Nutzern ab sofort Warnmeldungen, wenn staatliche Akteure versuchen, sich in deren Accounts zu hacken. Im Verdachtsfall sollen Nutzer durch die Warnung ein spezielles Zwei-Phasen-Login durchführen. Woher aber weiß das Netzwerk, welche Nutzerdaten vom Staat angegriffen werden ? Da wollte Facebook bisher nicht verraten.

Durch die Maßnahme wolle Facebook ihre Nutzer künftig besser vor staatlicher Überwachung schützen, so der Chief Security Officer des Unternehmens Alex Stamos in einem Blogpost. „Wir tun dies weil diese Art von Attacken in der Regel viel ausgefeilter und gefährlicher sind als andere, und wir raten Betroffenen dringend dazu, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um ihr Konto zu schützen“, so Stamos weiter.

Wenn ein stattlicher Hacker-Angriff auf dem Account des Nutzers erfolgt, erhalten Betroffene unmittelbar eine Nachricht per SMS. Via eines zwei-Phasen-Logins muss er sich dann authentifizieren um wieder auf seinen Facebook-Account zugreifen zu können. Ohne diesen Sicherheitscode bleibt der Account gesperrt. Von wem der jeweilige Angriff konkret kommt und ob die Warnung auch bei Angriffen der amerikanischen NSA funktioniert, teilt Facebook nicht mit.

Der Negativaspekt hinter dieser Aktion: Möchte man den Service nutzen, ist man gezwungen Facebook seine Mobilfunknummer mitzuteilen. Somit erhält Facebook weitere wichtige Nutzer-Daten.

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shopwelt.de - Team | 22.10.2015
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