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Facebook: Jetzt also doch! Der "Dislike"-Button kommt

Seit langem fordert die internationale Facebook-Gemeinde die Einführung eines „Gefällt-mir-nicht'-Knopf. Jetzt endlich kündigt Mark Zuckerberg einen Kompromiss an. Es wird eine Funktion geben, mit welcher der Nutzer keine Ablehnung sondern sein Mitgefühl ausdrücken kann.

Bisher hatte Facebook stets betont, was für eine schlechte Idee der „Gefällt-mir-nicht'-Knopf sei. Facebook soll ja das Digital-Land der positiven Handlungen und Haltungen sein, und nichts symbolisiert dieses stärker als der erhobene Daumen. Und wer möchte schon ein "Gefällt mir nicht" unter seinem neuen Profilbild oder dem ersten gemeinsamen Foto mit dem neuen Partner sehen?

Urlaubsvideos, Bilder von Freunden und schönen Momenten, das neue Auto – diese locker lustigen Inhalte stellen den Großteil dessen dar, was Nutzer auf Facebook posten. Doch in jüngster Zeit, angesichts der weltweiten Flüchtlingskrise, stößt das Netzwerk zunehmend an die Grenze dessen, was es mit dem Kommentar oder „Gefällt mir” ausdrücken kann. Die schockierende Aufnahme des ertrunkenen syrischen Flüchtlingsjungen am Strand des türkischen Bodrum, lässt sich nun wahrhaftig nicht „liken“.

Gründer Mark Zuckerberg hat sich deshalb zu einem Schritt entschlossen, der die Philosophie seiner Firma verändern wird. Facebook entwickle einen „Gefällt mir nicht“-Button („Dislike“), erklärte der 31-Jährige bei einer Veranstaltung im Firmen-Hauptquartier in Menlo Park. „Die Leute wollen seit Jahren einen "Dislike-Button", hunderte Menschen fragten danach, und heute ist der Tag, an dem ich endlich sagen kann, dass wir daran arbeiten und es nicht mehr lange dauern wird, bis eine Testversion auf den Markt kommt.

Der Dislike-Button wird kein Gegenstück zum 'Gefällt-mir-Button' sein, sondern eine Funktion zur Anteilnahme. "Nicht jeder Moment ist ein guter Moment", so die Zuckerberg'sche Einsicht. Ein Todesfall in der Familie, Artikel oder Fotos der Flüchtlingstragödie - dort, wo ein "Gefällt mir" unangebracht wirkt, Menschen aber Anteilnahme zeigen wollen, soll der neue Knopf zum Einsatz kommen.

Facebook wird damit seiner wachsenden gesellschaftlichen Relevanz gerecht. Zuckerberg ist Chef eines virtuellen Weltreiches mit rund 1,4 Milliarden Menschen. Das sind mehr Einwohner als die USA, Europa und Russland zusammen haben. Dazu kommen 300 Millionen Nutzer des Bilderdienstes Instagram sowie 900 Millionen auf WhatsApp, das Facebook im vergangenen Jahr übernahm.

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shopwelt.de - Team | 17.09.2015
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