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Bild.de: Nutzer von Adblockern werden ausgesperrt

Axel Springer greift konsequent durch: Ab heute verweigert der Verlag Nutzern von Adblockern alle Inhalte. Für Werbemuffel bieten die Berliner nun ein 'nahezu' werbefreies Abo 'Bildsmart' für 2,99 Euro im Monat.

Onlineleser der Bild-Zeitung, die einen Adblocker im Einsatz haben, werden heute morgen nicht schlecht gestaunt haben. Statt Content erscheint die Nachricht „Wer den Adblocker nicht ausschaltet oder nicht zahlt, kann ab sofort keine Inhalte mehr auf Bild.de nutzen.“

Heißt im Klartext – endweder der Nutzer schaltet den Werbeblocker ab oder er schließt ein Abo ab, welches die Werbung um 90 Prozent reduzieren soll. "Ohne Erlöse aus dem Verkauf von Werbeplätzen können wir die Arbeit unserer Journalisten nicht finanzieren", schreibt die Zeitung.

Auch im Netz müssen sich journalistische Angebote über die beiden bekannten Erlössäulen, nämlich Werbe- und Vertriebseinnahmen, finanzieren, um weiterhin unabhängigen Journalismus zu bieten“, so Donata Hopfen, Vorsitzende der Verlagsgeschäftsführung Bild-Gruppe über das neue Konzept. Die Verlagsmanager sehen durch das zunehmende Adblocker-Angebot die Werbe-Erlöse für alle Anbieter von Online-Journalismus gefährdet.

Der Verlag zieht damit die Konsequenz aus der verlorenden Klage gegen den Adblocker-Anbieter Eyeo. Nach Verfahren in München und Hamburg hatten auch die Kölner Richter festgestellt, dass der Adblocker und das damit verbundene Geschäftsmodell der Kölner Eyeo GmbH legal sei. Axel Springer hält sowohl das Unterdrücken von Werbung als auch das Angebot des Whitelisting, bei dem sich große Verlage von der Werbeblockade freikaufen können, für rechtswidrig. Das Whitelisting sei ein "erpresserisches Vorgehen", teilte der Verlag am Dienstag mit.

Eyeo reagiert gelassen auf diesen Schritt

"Wir begrüßen den Schritt von Bild.de, mit den Nutzern von Adblockern in einen Dialog zu treten. Jeder Nutzer kann mit Adblock Plus immer selbst entscheiden, ob er eine Website aufgrund ihrer guten Inhalte unterstützen möchte, und ob er ihre Werbung für akzeptabel hält. Ob dies im Falle von Bild.de der Fall ist, kann jeder Nutzer für sich selbst entscheiden".

Bleibt abzuwarten, ob das Konzept positive Auswirkungen für das Online-Portal Bild.de hat.

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shopwelt.de - Team | 13.10.2015
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