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BaFin: Mindestanforderung an die Sicherheit von Internetzahlungen (MaSi) – Stichtag 5. November 2015

Die neuen Sicherheitsmaßnahmen der BaFin fordern von Händlern die Umsetzung deutlich strengerer Sicherheitsregeln bei der Bezahlung. Schnell die Kreditkartennummer oder das Passwort eingeben – das war gestern.

Was für Kunden das Online-Shopping erleichtert, ist für Verbraucherschützer eine Katastrophe. Um Betrug beim Online-Bezahlen einzudämmen, hat die BaFin neue Maßnahmen zur Sicherheit erlassen.

Das neue Regelwerk der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) hat eigentlich bereits seit Mai diesen Jahres Gültigkeit. Am 05. November endet aber die Umsetzungsfrist und die Kreditinstitute in Deutschland müssen ab diesem Tag der BaFin auf Verlangen nachweisen, dass sie die Regeln erfüllen.

"In Zukunft wird es nicht mehr reichen, seine Zahlungen mit der Kombination aus Username und Kennwort zu autorisieren", so Steffen von Blumröder Bereichsleiter beim Branchenverband Bitkom.

Der Kunde muss sich zukünftig mit zwei von drei Sicherheitselementen ausweisen. Dazu gehört 'Wissen' wie beispielsweise Passwörter oder Codes, 'Besitz' kann durch einen Token oder das Mobiltelefon nachgewiesen werden und 'Eigenschaft' setzt auf die körperliche Einzigartigkeit, wie den Fingerabdruck- oder den Netzhautscan. Auch den Zugriff auf vertrauliche Daten wie Kontoauszüge müssen Kreditinstitute so sichern.

Betroffen sind Zahlungen per Kreditkarte, Lastschriftverfahren, aber auch Überweisungen, etwa über Giro- oder Postpay. Auch Sofort-Überweisungen fallen unter die neue Regelung. Ausgenommen sind Käufe auf Rechnung. Ab einer Kaufsumme von 30 Euro gilt diese neue Regel.

"Es gibt immer mehr Fälle von Cyberbetrug. Daher besteht ein breiter Konsens, dass One-Click-Verfahren grundsätzlich nicht mehr dem Sicherheitsbedürfnis der Verbraucher entsprechen", sagt Josef Kokert, Leiter des BaFin-Referats IT-Infrstrukturen bei Banken dem "it-finanzmagazin.de".

Sofern Kunden Händler Ihres Vertrauens auf die sogenannte White List setzen lassen, können sie die neuen Vorschriften umgehen. "Das gilt für Zahlungsausgänge zugunsten vertrauenswürdiger Kunden, für Transaktionen zwischen zwei Konten eines Kunden bei demselben Zahlungsdienstleister, für Transfers innerhalb eines Zahlungsdienstleisters, die durch eine Transaktionsrisikoanalyse gerechtfertigt werden, und für Kleinbetragszahlungen", sagt Kokert von der BaFin. 

Da PayPal nicht der deutschen Bankenaufsicht untersteht, ist ihr Dienst von den neuen Regeln erst einmal nicht betroffen.

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shopwelt.de - Team | 02.11.2015
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