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Axel Springer contra Eyeo: Einstweilige Verfügung gegen Adblock Plus-Anbieter

Es geht in die nächste Runde im Streit um die Ausperrung von Adblock-Nutzern bei Bild.de. Der Verlag konnt vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen Eyeo erwirken.

Hintergund der richterlichen Verfügung ist, dass Eyeo seinen Nutzern in einem Blogeintrag ausführlich erklärt, wie man die Schranke umgehen kann, um weiter gratis bei Bild.de mitlesen zu können und gleichzeitig die Werbebanner auszublenden. Der Axel Springer Verlag sah das nicht nur als Affront gegen sein "Bildsmart" genanntes Abo-Angebot, sondern vor allem als Aufruf zu einer rechtswidrigen Tat. Daher forderte man vor dem Landgericht Hamburg die sofortige Entfernung der Anleitung für Nutzer mit aktiviertem Adblocker von Seiten Eyeo.

(siehe auch NEWS 13.10., 16.10. und 21.10.2015).

In einer Stellungnahme von Bild.de heißt es: "Wer zur Umgehung von Bildsmart beiträgt - also die Umgehung unseres Schutzmechanismus befördert -, der handelt rechtswidrig. Dies gilt für Eyeo wie auch für andere Verbreiter solcher Codes und der entsprechenden Anleitungen. Sollte Eyeo diese Praxis fortsetzen, riskiert das Unternehmen ein hohes Ordnungsgeld und weitere Konsequenzen. Die Entscheidung des Landgerichts zeigt, dass Eyeo andere Ziele verfolgt, als Online-Werbung nutzerfreundlicher zu machen", so ein Sprecher des Verlagshauses.

Auf Basis welcher Rechtsgrundlage die Entscheidung erlassen wurde, ist bislang nicht klar. Das Aktenzeichen des Verfahrens ist 308 O 357 / 15.

Eyeo reagiert not amused: In einem neuen Beitrag spricht Eyeo-Pressevertreter Ben Williams sogar von Zensur und der Einschränkung der Meinungsfreiheit. Man werde die entsprechenden Beiträge wie vom Gericht angeordnet löschen, ebenso Hinweise dazu. "Gelöscht ist aber nicht vergessen", schreibt Williams weiter. Wie das Unternehmen nun weiter verfahren wird, hat man noch nicht angekündigt.

Bleibt abzuwarten, wie der Schlagabtausch vor Gericht weiter geht.

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shopwelt.de - Team | 26.10.2015
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