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Auch Vodafone startet mit Vectoring-Netzausbau

Quelle: Vodafone

Die Technikseite heise.de berichtet, genauere Pläne zu Vodafones Ausbau für die schnelleren Vectoring Internet-Anschlüssen zu haben.
So will Vodafone bis zum 20. August vierzehn weitere Orte mit VDSL-Vectoring ausgestattet haben. In neun Gebieten soll die Umstellung bereits erfolgt sein.

Mit der Vectoringtechnik soll der wachsende Bedarf an größerer Bandbreite beim Surfen mittelfristig gedeckt werden. Zwar ist vielerorts bereits Glasfasertechnik vorhanden, diese dringt aber nicht bis an den Hausanschluss, sondern endet an den sogenannten Kabelverzweigern. Von hier laufen auf der sogenannten „letzten Meile“ nur noch Kupferleitungen in die umliegenden Häuser.
Diese „letzte Meile“ stellt eines der Hauptprobleme bei der Oberbegrenzung der Internetgeschwindigkeiten dar, weil auf Kupferleitungen nur gewisse Maximalgeschwindigkeiten möglich sind.
Die Telekom stieß mit der Vectoring Technik schließlich vor. Beim Vectoring wird das Problem eliminiert, dass gleichzeitige Signale aus verschiedenen Haushalten sich in den Leitungen gegenseitig blockieren und damit ausbremsen. Das Vectoring reduziert diese Störungen durch ein Steuersystem, das die einzelnen Kanäle kodiert und besser voneinander trennt.

Dazu installiert der Internetanbieter im Kabelzverzweiger ein Gerät namens „Vectoring-DSLAM“, der diese Aufgabe übernimmt. Das Ergebnis dieser Signalfilterung ist eine deutlich gesteigerte Übertragungsrate. So sind, theoretisch, Downloadraten von 100 Mbit/s und Uploadraten von 40 Mbit/s möglich. Aktuell liegen die Höchstgeschwindigkeiten etwa bei der Hälfte, bzw. einem Viertel davon.

Nachdem die Telekom bereits am 31. Juli erklärte, bis zum Jahresende drei Millionen Haushalte auf Vectoring aufzurüsten, und einen Preisanstieg von 5 Euro für die neue Technologie dar, scheint Vodafone nun ebenfalls seine Pläne voranzutreiben.
Laut heise.de will Vodafone seine Kabelverzweiger in den Orten „Hilden, Velten, Kiel, Gifhorn, Löhne, Zweibrücken, Neuhof, Neuhof-Hauswurz, Beilstein, Albstadt-Ebingen, Offenburg, Starnberg und Kalbach“ aufrüsten. Bereits abgeschlossen soll die Aufrüstung in „Wegberg, Wegberg-Rödgen, Gronau-Westfalen, Gronau-Epe, Hennigsdorf, Kleinmachnow, Rendsburg, Hosenfeld und Waldenbuch“ sein.
Für die Nutzung der neuen Technik von Vodafone benötigt es allerdings den Vectoring-fähigen Router Easybox 904 xDSL. Dieser wird auch von Bestandskunden benötigt, die allerdings trotz Vectoring weiter mit der ursprünglich gebuchten Geschwindigkeit surfen.
Als Aufpreis für die volle Nutzung der Vectoring-Anschlüsse mit 100 Mbit/s soll Vodafone 20 Euro im Monat berechnen.

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Marco Mewes | 07.08.2014 14:07
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