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Apple Pay: Apple plant Erweiterung um P2P-Überweisungen

Bereits 2016 könnte der US-Konzern seinen Bezahldienst um ein neues Feature erweitern, welches es ermöglichen würde, auch Privatpersonen mobil bezahlen zu können. Das "Wall Street Journal" berichtet mit Verweis auf Insiderkreise, dass Apple in fortgeschrittenen Gesprächen mit einigen Banken stehe.

Bislang ist das im vergangenen Jahr eingeführte Bezahlsystem 'Apple Pay' nur in den USA und Großbritannien verfügbar, eine Ausweitung auf weitere Länder ist allerdings in Planung. Iphone-Nutzer können derzeit mobile Zahlungen lediglich in Geschäften und Restaurants tätigen.

Die Einführung einer Peer-to-Peer (P2P) Bezahlfunktion wäre es dann auch möglich den Gärtner, Babysitter oder die Reingungskraft mobil bezahlen zu können. Vergleichbare Service wird in den USA mit Venmo von PayPal oder dem mobilen Payment-Spezialisten Square angeboten. Der P2P-Markt wird derzeit von Venmo angeführt. Das Unternehmen verzeichnet einen Marktanteil von 19%, so das Beratungsunternehmen Aite Group.

Im dritten Quartal 2015 sind laut PayPal mobile Zahlungen von 2,1 Milliarden Dollar mit Venmo getätigt worden - vor einem Jahr waren es noch 700 Millionen Dollar. Auch Googles Payment-Startup Square Inc. und Facebook sind in diesem Markt aktiv. Obwohl sich Apple Pay noch in einem frühen Stadium befindet, ist es bereits bekannter als jedes andere E-Payment-Model.

Welche Strategie Apple mit so einem Service verfolgt, ist derzeit noch unklar. Vermutet wird, dass der iPhone-Hersteller seine User noch enger an sein eigenes System binden will.

Apple hatte bereits Anfang dieses Jahres ein Patent für ein verschlüsseltes Payment-System zugesprochen bekommen, in dem es um das mobile Bezahlen zwischen Privatleuten geht. Jetzt soll Apple den Insidern zufolge Gespräche mit J.P. Morgan Chase & Co., Capital One Financial Corp., Wells Fargo & Co. sowie U.S. Bancorp führen.

Das Wall Street Journal zitiert den Analysten Patrick Moorhead, der die These vertritt, dass Technologiefirmen , die wie Apple mit iTunes bereits über Hundertmillionen von Kreditkarteninformationen ihrer Kunden verfügen, nun weitere Dienste anbieten wollen. "Die besten Chancen haben sicher die Plattformen, auf denen die Kunden ohnehin ihre Zeit verbringen", meint der Marktkenner.

Apples CEO Tim Cook hatte erst am vergangenen Mittwoch in einer Rede am Trinity College in Dublin gesagt, digitale Zahlungssysteme wie Apple Pay würden so selbstverständlich, dass "Eure Kinder gar nicht mehr wissen werden, was Bargeld ist".

Das Ganze soll ähnlich wie Venmo funktionieren, aber im Gegensatz zum PayPal-Service rein auf Apple-Geräte beschränkt sein.

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shopwelt.de - Team | 13.11.2015
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