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Apple: Patent für "D-förmigen Kopfhörer-Anschluss"

Apple hat sich einen neuen, verkleinerten Stecker für Kopfhörer patentieren lassen. Die Anschlussgröße verringert sich von 3,5 auf 2,5 Millimeter. Mit Blick auf die Zukunft werden damit dünnere Smartphones vorbereitet.

Das Patent Nummer 9142925 nennt einen „D-förmigen Anschluss“, welcher die gegenwärtige Lösung des 3,5-Millimeter-Steckers komplett ablösen könnte. Er soll genauso wie sein Vorgänger nach dem TRRS-Modell aufgebaut sein.

Durch die Form eines „D“ soll vermieden werden, dass der Stecker falsch herum angeschlossen wird. Um diesen Schutz zu verstärken, wird eventuell noch ein flexibles inneres Teil eingesetzt.

Durchmesser und Länge des üblichen 3,5-Millimeter-Klinkensteckers seien „begrenzende Faktoren bei der Herstellung kleinerer und dünnerer Geräte mit einem größeren Display“, erklärt der iPhone-Hersteller, „dies gelte selbst für den kleineren 2,5-Millimeter-Stecker“.

Der Kopfhöreranschluss ist der größte verbliebene Anschluss des iPhones, entsprechend wird schon länger spekuliert, Apple wolle in Zukunft auf die Klinkenbuchse verzichten. Angeblich arbeitet der Konzern an einem nochmals deutlich dünneren iPhone 7.

Als logische Folge könnte dann auch gleich ein neuer Apple-Kopfhörer mit im Gepäck sein. Und allen Kunden, die bereits heute ihren Lieblingskopfhörer gefunden haben, bietet Apple dann einen schicken Adapter an, um diesen Kopfhörer mit dem neuen iPhone 7 verbinden zu können.

Aber es geht noch weiter: Apple würde Kopfhörerhersteller dazu zwingen, ihre Produkte auch mit einem 2,5-Millimeter-Klinken-Kabel anzubieten. Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple die Industrie dazu zwingt, seiner Schrumpfkur zu folgen. Als Apple die Nano-Sim-Karte eingeführt hat, zogen kurz danach die anderen Smartphone-Hersteller nach. Heute ist die Nano-Sim-Karte Standard.

Es gibt aber auch eine zweite Möglichkeit, einen Kopfhörer anzuschließen: Und zwar den Lightning-Ausgang, mit dem man etwa das Aufladekabel verbindet. Erste Kopfhörer, die diese Technik nutzen, sind schon auf dem Markt.

Im Unterschied zur klassischen Klinkenschnittstelle werden die Audiodaten digital an den Kopfhörer übermittelt. Der Digital-Analog-Wandler des iPhone wird übergangen, dafür sorgt ein Modul in der Muschel des Kopfhörers für die Wandlung der digitalen Daten in analoge.

Somit ergeben sich drei neue Möglichkeiten für die Nutzung von Kopfhörer und iPhone: Erstens kann ein aktiver Hörer, der etwa für seine Noise-Cancelling-Technik Energie benötigt, sich diese vom iPhone abzapfen, statt auf Batterien oder Akkus im Kopfhörer angewiesen zu sein. Zweitens können die Lightning-Kabel durch den mehrpoligen Aufbau die Funktionalität eines Headset-Kabels übernehmen. Drittens könnte die Lightning-Verbindung Daten digital mit einer Abtastrate von 48 Kilohertz weitergeben.

Das Patent wurde von Apple bereits im Mai 2011 beim US-Patent- und Markenamt angemeldet. Als Erfinder werden Albert J. Golko und Mathias W. Schmidt genannt.

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shopwelt.de - Team | 29.09.2015
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