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AOK Nordost: Zuschuss für Apple Watch

Quelle: Fotolia.com, Andrey Popov

Es ist ein riesiger Markt, der offensichtlich viele Menschen anspricht und begeistert. Laut Umfragen sind die Nutzer von Apps vor allem daran interessiert, ihre Gesundheit und ihre Finanzlage besser in den Griff zu bekommen.

Es soll bereits 400.000 Apps weltweit zur Überprüfung der persönlichen Fitness und zur Überwachung der Gesundheit geben. Ein riesiger Boom, an dem sich jetzt auch Krankenkassen beteiligen wollen. Entsprechende Apps werden bereits von einigen privaten und gesetzlichen Krankenkassen angeboten. Die TK (Techniker-Krankenkasse) bietet Anwendungen, mit denen man die vom Arzt verschlüsselten Diagnosen überprüfen kann. Es gibt einen digitalen Ärzteführer, einen Klinikführer und ein Lexikon zum Sozial- und Steuerrecht. Per Computer kann man auf digitale Kurse zur Stressvermeidung, Ernährung und Sport zugreifen.

Auch die Barmer GEK hat entsprechende Angebote. Fit2Go, heißt die Anwendung. Die App kann auf ein Smartphone runtergeladen werden und misst das tägliche Sportprogramm. Sie vergibt Punkte beim Erreichen von bestimmten Zielen, die dann im Rahmen des Bonusprogramms der Barmer GEK angerechnet werden.

Jetzt bezuschusst eine Allgemeine Ortskrankenkasse, die AOK Nordost, alle zwei Jahre die Anschaffung eines elektronischen Fitnessmessers mit Datenspeicher wie die Apple Watch mit bis zu 50 EUR (bis maximal zur Hälfte des Gerätepreises). Für anfallende Gebühren von Health-Apps zahlt die Krankenkasse vom 'persönlichen AOK-Gesundheitskonto' 20 EUR pro Jahr.

Voraussetzung ist nach Angaben der AOK Nordost, dass beispielsweise die Herzfrequenz, die Länge einer zurückgelegten Strecke, die Höhenmeter, die Geschwindigkeit, der Kalorienverbrauch oder ähnliches dokumentiert wird. Das Gerät soll Rückschlüsse der Bewegung auf den Körper möglich machen. Ein einfacher Schrittzähler wird daher nicht bezuschusst.

Auch die TK (Techniker-Krankenkasse) mit ihren 9,3 Millionen Versicherten plant als Lohn für absolvierte Vorsorgeuntersuchungen künftig statt einer Bargeldprämie Gutscheine bis zu 250 Euro im Jahr an ihren Mitglieder herauszugeben. Das kann für eine Zahnreinigung sein oder eben als Zuschuss zu einem Fitnessarmband. Zur Zeit prüft die Bundesaufsicht das geplante Vorhaben, eine Entscheidung wird noch in diesem Herbst erwartet.

Allerdings besteht hier auch eine Missbrauchsgefahr. Kein Mitglied wird überprüft, ob die Daten, welche von ihm gemeldet werden, auch von ihm in seiner Sportart 'erzeugt' wurden.

Persönliche Daten werden nicht an die Kasse weitergegeben, betont eine Sprecherin. "Der Nutzer bleibt völlig anonym."

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shopwelt.de - Team | 10.08.2015
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