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Achtung FSME: Immer mehr Risikogebiete in Deutschland

Quelle: Fotolia.com / © Butch

Die Anzahl der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) Risikogebiete steigt immer weiter. In diesem Jahr sind bereits drei neue Gebiete hinzugekommen: der Landkreis Greiz in Thüringen, der Stadtkreis Hof in Bayern und der Landkreis Ostallgäu, welche an bestehende Gebiete angrenzen. Dadurch ist die Anzahl der Gebiete auf insgesamt 145 gestiegen, so das Robert-Koch-Institut.

Im Jahr 2014 wurden 123 Fälle an FSME aus Bayern und 95 Fälle aus Baden-Württemberg gemeldet.

Das FSME-Virus wird beim Einstich aus der Speicheldrüse der Zecke übertragen. Im Gebüsch, an Waldrändern oder in hohem Gras auf Wiesen besteht das größte Risiko eines Zeckenstiches, weil dort Kleinsäugetiere (Mäuse), Vögel und Wild als Hauptwirte der Zecken leben. In Höhen oberhalb von 1000 Metern kommen keine Zecken vor. In Risikogebieten liegt der Anteil der FSME-infizierten Zecken bei etwa 0,1% bis 5%.

Mit einer Impfung FSME vorbeugen

In der bevorstehenden Ferienzeit verbringen Erwachsene und Kinder vermehrt Zeit in der freien Natur und sind somit verstärkt der Gefahr von Zeckenbissen ausgesetzt. Um einer FSME Erkrankung vorzubeugen, ist eine Impfung zu empfehlen. Im Regelfall ist diese bei Erwachsenen und Kindern gut verträglich.

Die Impfung ist auch zu empfehlen, wenn eine Reise nach Schweden, Österreich oder dem Baltikum geplant ist. Im Regelfall werden die Kosten für die Impfung von den Krankenkassen übernommen.

Bis zum Jahr 2010 hat die Anzahl an FSME Erkrankungen stetig zugenommen. Durch vermehrte FSME-Impfungen konnte nicht nur ein weiterer Anstieg gestoppt werden, die Anzahl der Erkrankungen hat sich sogar in den letzten Jahren verringert.

Symptome einer FSME Erkrankung

Bei 10-30% der Infizierten zeigen sich Symptome, bei den restlichen zeigt sich die Krankheit asymptomatisch.

Zwei bis zwanzig Tage nach der Infektion treten Symptome wie bei eine Grippe auf: Fieber-, Kopf- und Gliederschmerzen. Dieser Zustand hält nur wenige Tage an und die Krankheit ist überstanden.

Bei einem Teil der Erkrankten erfolgt im Anschluss jedoch eine zweite, gefährliche Phase. Hier kommt es zu Hirnhaut-, Gehirn- oder Rückenmarksentzündung. Weiterhin können schwere Bewusstseinsstörungen und Lähmungen bis hin zur Atemlähmung auftreten.

Die Symptome können mehrere Monate anhalten. Auch bei schwereren Krankheitsverläufen ist eine vollständige Ausheilung möglich.

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shopwelt.de - Team | 03.07.2015
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